Eine interessante Meinung zur zukünftigen Entwicklung des Internets: Welche Art von Seiten kann sich in Zukunft als das "Tor zum Internet" entwickeln? Waren es früher die Provider nach Muster von AOL, die den Nutzern alles aus einer Hand gegen eine Monatsgebühr lieferten (das "Walled-Garden"-Prinzip), kamen danach die Portalseiten, so wie web.de. Die haben sich mittlerweile aber auch schon wieder überlebt.
Bis jetzt sind vor allem die Suchmaschinen und vor allem Google die Seiten, mit denen die meisten Nutzer das Surfen im Internet beginnen bzw. die sie sich als Startseite eingerichtet haben. Angesichts der unglaublichen Fülle von Seiten, die das Internet bietet, eine einleuchtende Entwicklung. Wieso sollte man sich heute noch zuerst über ein Portal ins Internet begeben, wenn man sich stattdessen seine Informationen gleich vom Start weg selber suchen kann.
Nun kommt die nächste Welle: Social Networks machen sich drauf und dran, die Suchmaschinen als Startseite zu verdrängen. Zum einen haben Sie den Vorteil, dass man auf Ihnen viel mehr Zeit verbringen kann als auf einer simplen Suchmaschinen-Seite. Das freut die Werbekunden, vor allem für Image- und Banner-Werbung ist das wichtig. Zum anderen machen sich die Social Networks, ähnlich wie früher die Portalseiten, zunehmend zur Plattform, die sich jeder selber mit seinen individualisierten Anwendungen - und eben auch einer Web-Suchfunktion - zur personalisierten Startseite machen kann. Wer sich schon die Mühe macht, ein präzises Profil von sich selbst im Internet anzulegen, wieso soll man dann nicht auch gleich diese Seite als Startseite einrichten?
Hier liegt eine Gefahr für die Suchmaschinen: Wenn immer mehr Verkehr über die Social Networks läuft, wie sollen die Suchmaschinen dann ihre astronomischen Wachstumszahlen beibehalten? Allein als Add-on-Funktion auf anderen Seiten geht das nicht, meint die FT. Wahrscheinlich einer der Hauptgründe, wieso sich Google so energisch in den Markt der Social-Network-Applications drängt.
Mit seiner OpenSocial Initiative lädt Google ähnlich wie Facebook alle Entwickler ein, Anwendungen für diese Seiten zu programmieren. Die Strategie dahinter: Google will das Feld nicht Facebook überlassen. Dort kann auch jeder eigene Applikationen entwerfen, aber eben nur für Facebook. Google will sich nun zu einem Art Meta-Social-Network-Dienstleister machen, der Dienste für alle Seiten bietet und somit über allem steht und sicherstellt, dass Google nicht den Anschluss an diese Entwicklungen verliert. Denn das würde vor allem bedeuten, dass Google ein sehr lukratives zukünftiges Werbefeld verloren geht. Zum anderen soll mit OpenSocial wohl sichergestellt werden, dass Google auch im Bereich Social Networking seinen Status als Meta-Seite bzw. Portal nicht verliert.
Bis jetzt sind vor allem die Suchmaschinen und vor allem Google die Seiten, mit denen die meisten Nutzer das Surfen im Internet beginnen bzw. die sie sich als Startseite eingerichtet haben. Angesichts der unglaublichen Fülle von Seiten, die das Internet bietet, eine einleuchtende Entwicklung. Wieso sollte man sich heute noch zuerst über ein Portal ins Internet begeben, wenn man sich stattdessen seine Informationen gleich vom Start weg selber suchen kann.
Nun kommt die nächste Welle: Social Networks machen sich drauf und dran, die Suchmaschinen als Startseite zu verdrängen. Zum einen haben Sie den Vorteil, dass man auf Ihnen viel mehr Zeit verbringen kann als auf einer simplen Suchmaschinen-Seite. Das freut die Werbekunden, vor allem für Image- und Banner-Werbung ist das wichtig. Zum anderen machen sich die Social Networks, ähnlich wie früher die Portalseiten, zunehmend zur Plattform, die sich jeder selber mit seinen individualisierten Anwendungen - und eben auch einer Web-Suchfunktion - zur personalisierten Startseite machen kann. Wer sich schon die Mühe macht, ein präzises Profil von sich selbst im Internet anzulegen, wieso soll man dann nicht auch gleich diese Seite als Startseite einrichten?
Hier liegt eine Gefahr für die Suchmaschinen: Wenn immer mehr Verkehr über die Social Networks läuft, wie sollen die Suchmaschinen dann ihre astronomischen Wachstumszahlen beibehalten? Allein als Add-on-Funktion auf anderen Seiten geht das nicht, meint die FT. Wahrscheinlich einer der Hauptgründe, wieso sich Google so energisch in den Markt der Social-Network-Applications drängt.
Mit seiner OpenSocial Initiative lädt Google ähnlich wie Facebook alle Entwickler ein, Anwendungen für diese Seiten zu programmieren. Die Strategie dahinter: Google will das Feld nicht Facebook überlassen. Dort kann auch jeder eigene Applikationen entwerfen, aber eben nur für Facebook. Google will sich nun zu einem Art Meta-Social-Network-Dienstleister machen, der Dienste für alle Seiten bietet und somit über allem steht und sicherstellt, dass Google nicht den Anschluss an diese Entwicklungen verliert. Denn das würde vor allem bedeuten, dass Google ein sehr lukratives zukünftiges Werbefeld verloren geht. Zum anderen soll mit OpenSocial wohl sichergestellt werden, dass Google auch im Bereich Social Networking seinen Status als Meta-Seite bzw. Portal nicht verliert.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen