In Frankreich liegen fast alle großen Privatmedien in den Händen von ein paar Milliardären, die zufällig auch noch alle gute Freunde von Nicolas Sarkozy sind. Den Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen in Frankreich geht es noch viel schlechter als den deutschen, und so wurden sie anfällig für Übernahmen. Also leisteten sich die Herren Bouygues, Bolloré und Lagardère einige der renommiertesten Verlage mehr oder weniger als Spielzeuge zu. So eine hochangesehene Zeitung macht sich schließlich gut im Portfolio. (Das gleiche kann man ja auch beim Tribune-Verlag in den USA beobachten).
Das Problem in Frankreich ist aber: Wenn der neue Präsident mit den Besitzern der größten Zeitungen per du ist, ist es nicht mehr weit, dass er ihm unliebsame Berichte verhindern kann. Ein kurzer Anruf genügt, und die Presse zieht zum Beispiel einen Bericht darüber zurück, dass Sarkozys Frau nicht zur Wahl gegangen ist. So einfach ist das. Innere Pressefreiheit? Wer braucht das schon.
Vor zehn Jahren hätte kaum jemand davon etwas mitbekommen. Heute gibt es zum Glück das Massenmedium Internet, indem sich engagierte Journalisten mit ihren Projekten (noch) nicht irgendwelchen Eigentümern beugen müssen. In Frankreich, hab ich jetzt gelesen, hat sich vor allem diese Seite einen Ruf gemacht, all das zu publizieren, was die etablierten Zeitungen nicht bringen (weil es auf Missbilligung der Mächtigen stoßen würde).
Wenn man solche Beispiele sieht, kann man über die Bedeutung des Internets für eine freie und gut informierte Gesellschaft gar nicht genug schwärmen.
Das Problem in Frankreich ist aber: Wenn der neue Präsident mit den Besitzern der größten Zeitungen per du ist, ist es nicht mehr weit, dass er ihm unliebsame Berichte verhindern kann. Ein kurzer Anruf genügt, und die Presse zieht zum Beispiel einen Bericht darüber zurück, dass Sarkozys Frau nicht zur Wahl gegangen ist. So einfach ist das. Innere Pressefreiheit? Wer braucht das schon.
Vor zehn Jahren hätte kaum jemand davon etwas mitbekommen. Heute gibt es zum Glück das Massenmedium Internet, indem sich engagierte Journalisten mit ihren Projekten (noch) nicht irgendwelchen Eigentümern beugen müssen. In Frankreich, hab ich jetzt gelesen, hat sich vor allem diese Seite einen Ruf gemacht, all das zu publizieren, was die etablierten Zeitungen nicht bringen (weil es auf Missbilligung der Mächtigen stoßen würde).
Wenn man solche Beispiele sieht, kann man über die Bedeutung des Internets für eine freie und gut informierte Gesellschaft gar nicht genug schwärmen.