Und nochmal Google: Dass die Kalifornier angeblich dabei sind, ein Handy zu entwickeln, hat sich ja schon längst herumgesprochen. Interessant finde ich die These, dass das Gerät wohl nicht als Konkurrenz zu Apples iPhone gedacht sein soll, sondern eher eine Art 100-Dollar-Laptop im Handy-Format werden soll. Vermarktet werden soll es wohl vor allem in Emerging Economies (gibt es dafür eigentlich eine passende deutsche Entsprechung?), unter anderem auch in Indien.
Das überraschende ist dabei, dass Google bis jetzt ein reines Dienstleistungsunternehmen ist und der Suchmaschinenriese null Erfahrung auf dem Gebiet der Hardwareentwicklung hat. Aber Erfahrung kann man sich ja (in Form von Personal) kaufen. Oder Outsourcen.
Dass Google sich für das Geschäft mit Handys - im weitesten Sinne - interessiert, ist klar, seitdem bekannt wurde, dass das Unternehmen für neue Mobilfunklizenzen in den USA mitbietet. Noch ein spannendes Feld: Wird Google unter die Netzbetreiber gehen? Wenn ja, wie soll das finanziert werden?
Das ist die spannendste Frage bei dem ganzen Tohuwabohu um Googles Handy-Ambitionen: Vermutlich versucht Google, ein komplett entgeltfreies Mobilfunknetz aufzubauen, eventuell sogar mit dem dazu passenden (sehr günstigen) Handy. Da Google ein Werbeunternehmen ist und sich bekanntermaßen auf allen wichtigen Kanälen, über die Werbung gesendet werden kann, etabliert, ist der Schritt in den Handymarkt nur die nächste Konsequenz.
Insbesondere, wenn man bedenkt, dass "Mobile Marketing" oder "Location based Advertising" das nächste große Ding in der Werbewirtschaft sein soll. Da muss Google natürlich präsent sein. Man stelle sich nur vor, was für Ansprachemöglichkeiten für die Werbungtreibenden sich auftun, wenn sie jeden Nutzer individuell und ortsabhängig ansprechen könnten. Da winken viele Dollarscheine für Google.
Wenn die Googler davon überzeugt sind, dass sie ihre AdSense-Technik und ihr Know-how im Umgang mit Nutzerdaten und -statistiken nutzen können, stehen die Chancen wohl nicht schlecht, dass die Suchmaschinenfirma tatsächlich ein komplett (für den Nutzer) kostenfreies Mobilfunknetz auf die Beine stellt, dass sich ausschließlich über Werbung finanziert. Selbst der Preis des "G-Phone" konnte auf diese Art durch Werbung subventioniert werden.
Allerdings: Kann ein Unternehmen mit ca. 13.000 Mitarbeitern wirklich aus dem Stand ein den eigenen Qualitätsansprüchen genügendes Handy und ein komplettes, landesweites Mobilfunknetz auf die Beine stellen?
Das überraschende ist dabei, dass Google bis jetzt ein reines Dienstleistungsunternehmen ist und der Suchmaschinenriese null Erfahrung auf dem Gebiet der Hardwareentwicklung hat. Aber Erfahrung kann man sich ja (in Form von Personal) kaufen. Oder Outsourcen.
Dass Google sich für das Geschäft mit Handys - im weitesten Sinne - interessiert, ist klar, seitdem bekannt wurde, dass das Unternehmen für neue Mobilfunklizenzen in den USA mitbietet. Noch ein spannendes Feld: Wird Google unter die Netzbetreiber gehen? Wenn ja, wie soll das finanziert werden?
Das ist die spannendste Frage bei dem ganzen Tohuwabohu um Googles Handy-Ambitionen: Vermutlich versucht Google, ein komplett entgeltfreies Mobilfunknetz aufzubauen, eventuell sogar mit dem dazu passenden (sehr günstigen) Handy. Da Google ein Werbeunternehmen ist und sich bekanntermaßen auf allen wichtigen Kanälen, über die Werbung gesendet werden kann, etabliert, ist der Schritt in den Handymarkt nur die nächste Konsequenz.
Insbesondere, wenn man bedenkt, dass "Mobile Marketing" oder "Location based Advertising" das nächste große Ding in der Werbewirtschaft sein soll. Da muss Google natürlich präsent sein. Man stelle sich nur vor, was für Ansprachemöglichkeiten für die Werbungtreibenden sich auftun, wenn sie jeden Nutzer individuell und ortsabhängig ansprechen könnten. Da winken viele Dollarscheine für Google.
Wenn die Googler davon überzeugt sind, dass sie ihre AdSense-Technik und ihr Know-how im Umgang mit Nutzerdaten und -statistiken nutzen können, stehen die Chancen wohl nicht schlecht, dass die Suchmaschinenfirma tatsächlich ein komplett (für den Nutzer) kostenfreies Mobilfunknetz auf die Beine stellt, dass sich ausschließlich über Werbung finanziert. Selbst der Preis des "G-Phone" konnte auf diese Art durch Werbung subventioniert werden.
Allerdings: Kann ein Unternehmen mit ca. 13.000 Mitarbeitern wirklich aus dem Stand ein den eigenen Qualitätsansprüchen genügendes Handy und ein komplettes, landesweites Mobilfunknetz auf die Beine stellen?
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