Was passiert, wenn sich westliche Medienmultis in unfreie Länder expandieren wollen? Sie passen auf, dass sie es sich nicht mit dem dortigen Regime verscherzen.
Dieses Wochenende sollten friedliche Demonstrationen gegen das herrschende russische Regime stattfinden. Dabei nahmen die russischen Spezialeinheiten Omon gezielt Journalisten fest - auch westliche. Sie wurden ohne Angabe von Gründen teils mehrere Stunden festgehalten. Ziel des Ganzen: Die Berichterstattung über die größte noch anstehende Demonstration verhindern. Da wurde dann nämlich munter auf die Protestierenden eingeknüppelt.
Und da z.B. Springer kräftig in Onkel Putins Reich expandieren, hielt man die eigenen Blätter - in Russland sowieso, aber auch hierzulande - mit Kritik dezent zurück. Schließlich sollen die gut laufenden Geschäfte nicht durch allzu aufrichtige, eventuell sogar die Pressefreiheit verteidigende, Berichterstattung behindert werden. Was für Regierungen gilt, die es sich nicht mit dem Rohstofflieferanten überwerfen wollen und deshalb bei offensichtlichen Menschenrechtsverletzungen lieber schweigen, gilt scheinbar auch für Medienunternehmen: Im Zweifel geht immer Geld vor Aufrichtigkeit.
Dieses Wochenende sollten friedliche Demonstrationen gegen das herrschende russische Regime stattfinden. Dabei nahmen die russischen Spezialeinheiten Omon gezielt Journalisten fest - auch westliche. Sie wurden ohne Angabe von Gründen teils mehrere Stunden festgehalten. Ziel des Ganzen: Die Berichterstattung über die größte noch anstehende Demonstration verhindern. Da wurde dann nämlich munter auf die Protestierenden eingeknüppelt.
Und da z.B. Springer kräftig in Onkel Putins Reich expandieren, hielt man die eigenen Blätter - in Russland sowieso, aber auch hierzulande - mit Kritik dezent zurück. Schließlich sollen die gut laufenden Geschäfte nicht durch allzu aufrichtige, eventuell sogar die Pressefreiheit verteidigende, Berichterstattung behindert werden. Was für Regierungen gilt, die es sich nicht mit dem Rohstofflieferanten überwerfen wollen und deshalb bei offensichtlichen Menschenrechtsverletzungen lieber schweigen, gilt scheinbar auch für Medienunternehmen: Im Zweifel geht immer Geld vor Aufrichtigkeit.
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